Annelie Gahl Drucken
Violine

Die Wiener Geigerin Annelie Gahl stammt aus einer Musikerfamilie.
Sie begann das Violinspiel an der Universität Mozarteum bei Prof. Paul Roczek und schloss ihre Studien 1991 an der Wiener Musikhochschule bei Prof. Ernst Kovacic mit dem Großen Diplom ab.
Danach ermöglichte ihr ein Stipendium der Alban Berg Stiftung einen weiteren Studienaufenthalt an der Northern Illinois University bei Shmuel Ashkenasi.
Annelie Gahl ist Trägerin des Anton Bruckner Preises der Wiener Symphoniker.

Das musikalische Leben von Annelie Gahl ist durch große Vielseitigkeit gekennzeichnet. 1995 wurde die Geigerin Mitglied der Camerata Salzburg unter Sandor Vegh, im selben Jahr begann auch ihre regelmäßige Mitwirkung im Concentus Musicus, dem Orchester Nikolaus Harnoncourts. Von 2000-2002 arbeitete sie zudem als Stimmführerin und Konzertmeisterin in der Wiener Akademie.
Solistische Auftritte tätigte sie mit der Salzburger Kammerphilharmonie und der Camerata Salzburg.

Ihr besonderes Interesse gilt der Kammermusik, hier vornehmlich im Bereich der "Alten" und "Neuen" Musik. Auftritte mit Künstlern wie Ernst Kovacic, Vladimir Mendelssohn, sowie Mitgliedern des Alban Berg Quartetts führten sie auf viele internationale Festivals.
Auf CD spielte sie Werke von E. Schulhoff und Richard Strauss mit dem Hyperion Ensemble ein.

Annelie Gahl befasst sich auch intensiv mit Improvisation.
Dies innerhalb ihrer Tätigkeit als Primaria des "Böszen Salonorchesters" und als musikalische Partnerin des Tänzers Mario Mattiazzo, mit dem sie die Produktionen "Incantation", "Improvisation an der Treppe" und "Im Lärm Stille" im Wiener Schauspielhaus und im Odeon entwickelte.

Lehrverpflichtungen an einer Wiener Musikschule und an der Universität Mozarteum runden ihre musikalische Tätigkeit ab.

Ihre im Sommer 2004 bei Extraplatte erschienene Solo-CD "innaron" mit Uraufführungen österreichischer Komponisten fand große Beachtung bei Rundfunk und Presse.